15.-19.03. 2010 Allende Haus - Oerkenschwick

08.-12.03. 2010 Sonnen GS - Berlin Neuköln

09.-12.10. 2009 Brandenburg Klinik - Wandlitz

 

Bericht zum AudioMemory

an der Trift GS (Berlin Wedding)
vom 14. - 18. 12. 2009

Ein Vorgespräch mit den Lehrern der Schule, ca.1 Woche vor der Installation in der Aula sollte ihnen die Möglichkeiten des Einsatzes für ihre Schüler aufzeigen: Zum Einen die Förderung des kognitiven Denkens und zum Anderen das Aufarbeiten des im alltäglichen Unterricht bearbeiteten Stoffes.

Das AudioMemory wurde für überwiegend 7 Unterrichtstunden von allen Klassenstufen am Tag benutzt.

Anfänglich mit Geräusch- und Klanginhalten, im weiteren jedoch mit vorher von einer anderen Schule erarbeiteten Inhalte wie Bundesländer und deren Hauptstädte, Instrumente und deren Namen, sowie Gegenstücke.

Da in dieser Schule der Unterricht in türkisch und deutsch abgehalten wird, bot es sich an türkisch-deutsche Vokabeln zu Inhalten im Spiel zu verarbeiten. Von Schülern der 5. Klasse wurden Vokabeln zu Schulsachen, Monate, Jahreszeiten, Wochentage und Zahlen aufgenommen und mehrfach von verschiedenen Klassenstufen gespielt. Auch neue gegensätzliche Worte wurden von Schülern selbständig gesammelt und aufgenommen.

Beim beabsichtigten zweiten Einsatz des AudioMemorys an dieser Schule, lassen sich dann hoffentlich arabisch-deutsche Inhalte mit den Schülern erstellen.



Bericht zum AudioMemory

an der Gottfried Röhl Grundschule (Berlin Wedding)
vom 8. bis 19. Juni 2009

Die Installation und der Betrieb des AudioMemorys war für eine Woche im Computerraum des blauen Pavillon der Schule vorgesehen, wurde aber wegen der großen Nachfrage eine Woche länger in Betrieb gehalten.
Als der Aufbau am 1. Tag zur 3. Stunde abgeschlossen war, kam die erste Schulklasse um 9.55 Uhr.
Nach dem Erklären der Spielregeln, wurde mit einer Auswahl von Klängen und Geräuschen begonnen um die Schüler mit der Spielfunktion vertraut zu machen.
Nach einigen Spielzügen, der in zwei Gruppen geteilten Klassen von ca. 10 Schülern pro Gruppe, äußerten sich die Schüler sehr erfreut über das Spiel.
Den Lehrern wurde die Möglichkeit erklärt wie Lerninhalte ihres Unterrichts ins Spiel einzubringen sind. Diese Möglichkeit wurde von zwei Lehrern wahrgenommen. Ich ersann mir selbst Inhalte, die ich mit den Schülern einzeln oder in Gruppen aufzeichnete und sie für den nächsten Tag den Spielenden bereit hielt. Dazu gehörten: Zuordnen von Zahlen zu den Buchstaben des Alphabets (1-A, 4-D, R-18, usw.)
- Gegensätzliches (hoch-tief, laut-leise, usw.)
- Quersummen von 2 bis 22
- Fremdwörter ( Rassentrennung-Apartheit, usw.)
- Vokabel englisch-deutsch
- unterschiedliche Klänge, die das Wasser erzeugen kann
- untemperierte Töne auf der Grundlage der Eigenrotationen der verschiedenen Planeten unseres Sonnensystems
- Vogelstimmen
Von den Lehrern wurden Bundesländer-Hauptstädte und Musikinstrumente, deren Klang und die dazugehörige Bezeichnung eingespielt und mit den Schülern am darauffolgenden Tag abgefragt.
Die Quersummeberechnungen und Alphabet/Zahlen-Zuordnung wurden von den Schülern der Klassen 1+2 nach kurzer Erklärung spielend gelöst. Sebst wenn ein Auflösen 40. Minuten dauerte, blieben die Kinder konzentriert bei der Sache.
Erst zum Wochenende hin und in der 6. Stunde, zeigten sich Unruhe und Konzentrationsschwächen, so dass ich auf musikalisch/ geräuschhaftes zurückgriff.
Während die Auslastung der 6 Stunden Verfügbarkeit täglich in der ersten Woche nicht wie angedacht verlief, so war sie in der 2. Woche umso größer.

Bericht zum AudioMemory

in der Bibliothek Hugo
(Swinemünderstr. Berlin Gesundbrunnen)
20. - 22. und 30. / 31. Okt. 2008 13.oo-18.oo

Das Spiel wurde gut angenommen.
Es wäre sinnvoller gewesen die Öffnungszeiten zu verkürzen auf vielleicht 3 Std. und dafür die Laufzeit zu verlängern. Was aber mit dem Bibliotheksbetrieb nicht zu vereinbaren war.
Von den Kinder- und Jugend-Einrichtungen, die ich über das Spiel informierte, beteiligte sich keine.

Am 1. Tag wurde wie an fast allen Tagen in Gruppen von 2-4 sehr lebhaft gegeneinander gespielt. Die Spiele dauerten am Anfang fast 60 Minuten und pendetlen sich dann auf ca. 30 Minuten ein.
Der 2. und 3. Tag waren genauso gut besucht wie der 1. Tag. Das Spiel wurde an einigen Stellen verbessert.

Einige Tage vor der Installation meldete sich eine Mutter auf das Plakat hin um, wie beabsichtigt, die akustischen Inhalte mit ihrer Tochter und deren Freunde selbst zu gestalten, dazu kam es jedoch nicht. Daraufhin übernahm ich die akustische Gestaltung der Patches selbst.
Täglich kamen so 2 neue akustische Patches mit 18 verschiedenen Klängen hinzu.
Im Laufe der Tage habe ich die selbst gesprochenen Namen der Spieler in die Patches des nächsten Tages aufgenommen. Dies war für die fast überwiegend türkischen oder arabischen Jugendlichen etwas sehr wichtiges; ihre eigenen Namen zu entdecken.
So gab es am letzten Tag dann ein Patch nur mit den Namen der Spieler.

Die Spieler waren ca. 3 Tage lang meist dieselben, die wiederum andere Kinder mitbrachten und dadurch eine Fluktuation eintrat.
Eine Entwicklung bei den Spielern war zu erkennen, beim einen langsamer, beim anderen etwas schneller.
Auch spielten Erwachsene mit Kindern.

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